Vor dem Saisonfinale erhält der 1. FC Kaiserslautern Unterstützung aus Berlin. Auf Initiative des südpfälzischen Abgeordneten Thomas Hitschler bildeten gestern 21 Bundestagsmitglieder und -mitarbeiter die parteiübergreifende „Fraktion der Roten Teufel“. Hitschler: „So soll es auch am Sonntag werden: Erstklassig.“

„Ohne den FCK fehlt etwas. In der Bundesliga, aber auch im Bundestag. Das ist deutlich zu spüren“, begründet Hitschler die Initiative vor den Augen des FCK-Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Rombach. „Für die Präsenz im Bundestag haben wir gesorgt. Jetzt müssen wir alle – Mannschaft, Verein und Fans – dafür kämpfen, dass am Wochenende auch die Rückkehr in die Bundesliga gelingt.“

„Zusammenrücken für den Aufstieg“ könnte das Gründungsmotto des Fanclubs lauten. Schließlich gehören dem Fanclub Mitglieder aus allen Bundestagsfraktionen an. „Es geht um Fußball, es geht es um den 1. FCK. Parteipolitik hat hier ausdrücklich nichts verloren“, lautet der schnell gefundene gemeinsame Nenner. Gemeinsam wolle man die Roten Teufel unterstützen, Spiele im Stadion oder vorm Fernseher verfolgen und Teil der Fankultur sein.

Der Fanclub will aber mehr sein als ein reiner, überparteilicher Zusammenschluss von FCK-Fans. Auch bei fanpolitischen und sozialen Fragen sehen die Lautern-Fans aus dem Bundestag Arbeitsschwerpunkte. „Wir würden gerne dem Fanprojekt und dem Behindertenfanbeauftragten etwas für ihr jahrelanges Engagement zurückgeben“, merkt Hitschler an.