AK Infrastruktur Südpfalz berät über Bundesverkehrswegeplan

„Die zweite Rheinbrücke ist das wichtigste Infrastrukturprojekt im südwestdeutschen Raum. Die erste Rheinbrücke muss entlastet werden“, so der südpfälzische Abgeordnete Thomas Hitschler auf der ersten Sitzung des SPD Arbeitskreis Infrastruktur Südpfalz.

Abgeordnete des Landtages, Bürgermeister und Fachreferenten berieten über zukünftige Verkehrsprojekte in der Südpfalz. Ein Punkt war die zweite Rheinbrücke. Im Projekt ist bisher nicht enthalten, wie Rad fahrende Pendler über den Rhein gelangen. „Ein Versäumnis,“ wie Hitschler feststellt.“ Wir brauchen ein ganzheitliches Konzept für die neue Brücke – das beinhaltet auch einen Radschnellweg.“

Unterstützung erhielt er von Gustav Herzog, stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Als zuständiger Fachpolitiker war er in der SPD-Fraktion für den Bundesverkehrswegeplan 2030 und die entsprechenden Ausbaugesetze verantwortlich. „Erst Ende April haben wir auch das Bundesfernstraßengesetz beschlossen und darin das Interesse des Bundes an der Etablierung von Radschnellwegen gesetzlich verankert. Da mutet es seltsam an, eine Brücke über Deutschlands breitesten Fluss zu bauen und dabei den Radweg zu „vergessen“. Ich werde mich in Berlin dafür einsetzen, dass der Sachverhalt noch einmal wohlwollend geprüft und in Einklang mit unseren Aussagen zu einer nachhaltigen und modernen Mobilität in Einklang gebracht wird.“