Sohst, Hitschler und Bartels diskutieren.

Hitschler diskutiert mit Wehrbeauftragtem und Bundeswehr-Verband

Über reges Interesse für seine Informationsveranstaltung „Zukunft der Bundeswehr im nationalen und europäischen Kontext“ freute sich der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD) am Mittwochabend. Gut 80 Zuhörerinnen und Zuhörer fanden den Weg nach Germersheim, um mit den von Hitschler eingeladenen Experten zu diskutieren: Dem Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels und dem Landesvorsitzenden-West des Deutschen Bundeswehrverbandes, Thomas Sohst.

Die Bundeswehr müsse als Arbeitgeber attraktiver und weiter europäisiert werden, meinte Bartels. Gemeinsam mit Sohst forderte er zudem die personelle und materielle Vollausstattung. „Für diesen Zweck ist es auch notwendig, den Verteidigungsetat zu erhöhen“, bemerkte Hitschler, selbst Mitglied im Verteidigungsausschuss. „Das sture Festhalten am Zwei-Prozent-Ziel der NATO ist jedoch nicht zielführend. Die vorhandenen Mittel müssen auf europäischer und nationaler Ebene zunächst effektiver genutzt werden.“

„Verteidigung ist kein Nischenthema. Das zeigt das große Interesse in der Südpfalz“, fühlt sich Hitschler in seiner langjährigen Forderung bestätigt, Sicherheitspolitik in der Breite der Bevölkerung zu diskutieren. Der Abgeordnete plant, nun regelmäßig sicherheitspolitische Foren in der Südpfalz zu organisieren.