Um besondere Lärmschutzmaßnahmen für den B10-Ausbau zwischen Hinterweidenthal und Landau anzumahnen, haben sich der Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler und der Landtagsabgeordnete Alexander Schweitzer (beide SPD) erneut in einem gemeinsamen Schreiben an das Bundesverkehrsministerium gewendet.

Zuvor hatten die beiden Abgeordneten auf Nachfrage aus dem Ministerium erfahren, dass für die Ausbaustrecke derzeit wenig konkrete Aussagen zu geplanten Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden können. „Da hatten wir uns deutlich mehr Belastbares erhofft“, zeigen sich Hitschler und Schweitzer enttäuscht. Die Antwort sei inhaltlich nicht zufriedenstellend.

Um die Anwohnerinnen und Anwohner der Ausbaustrecke beim Verkehrslärm entlasten zu können, brauche es dringend geeignete Maßnahmen. „Im Interesse der Anlieger ist sicherzustellen, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um einen verlässlichen Lärmschutz über das übliche Maß hinaus gewährleisten zu können“, bekräftigen die beiden Abgeordneten ihre Forderung.

Laut Bundesverkehrsministerium können konkrete Aussagen für die Ausbauabschnitte Hinterweidenthal – Hauenstein, Wellbachtal (B 48) – Annweiler-Ost und Annweiler-Ost – Godramstein im weiteren Planungsfortschritt erst anhand von Lärmschutzgutachten erfolgen. Für den Teilabschnitt Godramstein – Landau sei mit Lärmschutzwänden oder Wand / Wall Kombinationen sowie mit passiven Lärmschutzmaßnahmen in Form von Lärmschutzfenstern verwirklicht, dass die betroffenen Anlieger entsprechend der gesetzlichen Vorgaben vom Verkehrslärm entlastet werden. Zum Abschnitt Hauenstein – Wellbachtal (B48) hält das Ministerium fest, dass derzeit keine aktuellen Planungstätigkeiten stattfinden.