Hitschler legt in Debatte um ÖPNV-Angebot während B-10-Ausbau nach – Briefe an Landrat Seefeldt und VRN

Für mehr Verkehrsentlastung während des B-10-Ausbaus regt der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD) an, auch den Busverkehr in der Region zu verdichten. „Wenn es gelingen soll, mit zusätzlichen Zug-Angeboten auf der Queichtalstrecke eine echte Verlagerung vom Auto auf die Schiene zu schaffen, müssen wir jetzt über weitere, begleitende Nahverkehrsangebote nachdenken“; so Hitschler.

In Briefen an Landrat Dietmar Seefeldt und den Verkehrsverbund Rhein-Neckar macht sich der Abgeordnete dafür stark, die Bustaktung auf den Hauptverkehrslinien in Richtung Annweiler zu verdichten. Hitschler bittet Seefeldt und den VRN darum, die Möglichkeiten für eine Taktverdichtung beim Busverkehr für den Fall eines zusätzlichen Zugangebots auf der Queichtalstrecke zu prüfen. „Um die Attraktivität der Schiene für Berufspendler und Autofahrer zu steigern, sei die Anbindung an den Busverkehr von entscheidender Bedeutung“, schreibt Hitschler.

Zuvor hatte der Abgeordnete gegenüber dem Mainzer Landesverkehrsministerium und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV) gefordert, den Takt auf der Bahnstrecke Pirmasens – Annweiler – Landau während des B-10-Ausbaus zu stärken. Der ZSPNV hat daraufhin angekündigt, mögliche Zusatzkapazitäten auf der Queichtalstrecke in Abstimmung mit der Deutschen Bahn zu prüfen. Hitschler sieht darin „ein Gelegenheitsfenster, um den ÖPNV in der Südpfalz auf lange Sicht insgesamt zu stärken“. Das halte er schon aus Nachhaltigkeits- und Umweltgesichtspunkten für zwingend notwendig.

Für den Abgeordneten steht fest: „Die sich bietende Chance müssen wir jetzt mit vereinten Kräften dazu nutzen, den öffentlichen Nahverkehr in unserer Region gemeinsam weiter voranzubringen“.