Nachbesserungen bei Postdienstleistungen fordern der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler und der Landtagsabgeordnete Alexander Schweitzer (beide SPD) in einem Schreiben an Frank Appel, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post.

Zuvor hatten sich vermehrt südpfälzische Bürgerinnen und Bürger bei den Abgeordneten über Mängel bei der Deutschen Post beschwert. Briefe und Pakete würden demnach oft erst mit einigen Tagen Verspätung zugestellt. Die Post werde teilweise erst am Nachmittag ausgeliefert. Auch der Kundenservice wird bemängelt.

Mit dem Brief wollen die Sozialdemokraten nun den Druck auf die Post erhöhen. Sie verwiesen darin auf die Bedeutung der Südpfalz als Wirtschaftsstandort. Leistungsminderungen seien da nicht hinnehmbar, schreiben Hitschler und Schweitzer, „da die Bevölkerung in der Region und die dort ansässigen Unternehmen auf das Angebot und Leistungen der Post angewiesen sind.“

Die Abgeordneten beziehen sich in dem Brief auch auf die jüngsten Geschäftszahlen der Post, die das Jahr 2017 mit Milliardengewinnen abschloss. „Vor dem Hintergrund Ihrer erfolgreichen Unternehmensbilanz sollten Kapazitäten und Mittel zur Behebung etwaiger Schwierigkeiten bei der Einhaltung des Aufgabenbereiches der Postdienstleistungen zur Verfügung stehen“, merken die beiden SPD-Politiker an.