Der Bund fördert die Sanierung der protestantischen Kirche in Rinnthal mit 94.000 Euro. Das teilt der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD) nach einer Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages mit. Hitschler hatte sich in Abstimmung mit der protestantischen Kirchengemeinde Rinnthal für den Förderantrag eingesetzt.

„Ich freue mich sehr über die Finanzspritze für die Protestantische Kirche Rinnthal, die jetzt mit Unterstützung aus der Hauptstadt saniert werden kann“, so Hitschler. Für die Haushälterinnen und Haushälter sei es nicht einfach, allen Wünschen und Anträgen aus dem gesamten Bundesgebiet zu entsprechen. „Daher bin ich froh, dass mein gemeinsamer Einsatz mit der protestantischen Kirchengemeinde Rinnthal erfolgreich war“, so der Abgeordnete. Hitschler hatte vor einigen Wochen Kontakt zu seinen Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss aufgenommen, um für die Sanierung der evangelischen Kirche in Rinnthal zu werben.

Über die Entscheidung des Haushaltsausschusses wurde Hitschler am Mittwoch von seinem Kollegen, dem SPD-Haushälter Johannes Kahrs informiert. Die Fördermittel stammen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII des Bundes. Das Förderprogramm dient dem Erhalt kulturelle Baudenkmäler. Im Haushalt 2019 sind dafür 40 Millionen Euro bereitgestellt.

Hintergrund:

Mit dem seit 2007 aufgelegten Denkmalschutz-Sonderprogramm ergänzt der Bund das Engagement der Bundesländer, die aufgrund der föderalen Struktur in Deutschland vorrangig für den Denkmalschutz zuständig sind. Der Bund übernimmt maximal 50% der förderfähigen Kosten der Maßnahme. Die Höhe der Förderfähigkeit setzt die jeweilige Landesdenkmalschutzbehörde fest. Die anderen 50% (Ko-Finanzierung) müssen anderweitig organisiert werden (Land, Kommune, Stiftungen, private Dritte etc.). Die Gesamtsumme der Fördermaßnahme darf 900.000 Euro (also 450.000 Euro Bundesförderung) nicht übersteigen. Die Maßnahmen müssen der Substanzerhaltung oder Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen.